APARTMENT XY
ein oder zwei dinge, die ich von
ihr weiß (who the fuck is alice?) (2023)

ein musiktheaterabend zwischen stummfilm, soundscape und musikalischer installation
widmet sich der ersten filmregisseurin der welt – und wie sie vergessen wurde.
eingeladen zum hauptsache frei – festival 2024 in hamburg.
buster keaton, charlie chaplin, die gebrüder lumière und fritz lang – das sind die bekannten namen der frühen filmgeschichte. doch es ist genau wie diese eine ganz furchtbare britische band aus den siebzigern, deren name mir gerade nicht einfällt, mal gesungen hat: who the fuck is alice?
im Jahr 1896 dreht alice guy blaché einen film namens la fée aux choux. es wird der erste fiktionale film der geschichte. in den kommenden jahren wird alice zur künstlerischen leiterin einer der größten filmproduktionsfirmen in frankreich. sie schreibt tausende drehbücher, produziert hunderte filme und experimentiert als eine der ersten mit ton und farbe. heute kennt ihren namen kaum jemand.
ausgehend von dem feministischen essay a room of one’s own von virginia woolf und dem film deux ou trois choses que je sais d’elle von jean-luc godard bilden regisseur und autor christoph clausen und musikerin und performerin mathilde vendramin einen surrealistischen musiktheaterabend, der sich zwischen stummfilm, soundscape und musikalischer installation bewegt. mit musik aus dem liederzyklus clairières dans le ciel von lili boulanger.
premiere: 07/2023 (wiederaufnahme 11/2023, berliner ringtheater)
delphi theater berlin
mit: mathilde vendramin|regie, text, bühne: christoph clausen|produktionsleitung, dramaturgie: paula häfele|choreography: franca burandt|licht: dennis krauß
BECOMING MARIA C. (2021)

eine anti-oper für gesang, violine und vocoder, die dem publikum auf funkkopfhörer übertragen wird.
Irgendwo in dieser Stadt, in dem Schaufenster einer kleinen Modeboutique stehen die zwei Puppen Aberdeen und Brooklyn. Dass die Zeiten schlecht sind, ist auch ihnen nicht entgangen. Etwas muss sich ändern. Gemeinsam versuchen sie in der Opernwelt ihr Glück. Doch wie und worüber soll man singen, wenn man strenggenommen nur aus Polystyrol besteht und keine Gefühle hat? Doch das Vorsingen gelingt. Das Schaufenster wird zum Opernhaus. Und damit beginnen die Probleme.
Regie & Text: Christoph Clausen / Kostüm-& Bühnenbild: Katrin Wittig / Maske: Melanie Kunick / Produktionsleitung: Paula Häfele / Regieassistenz / Inspizienz: Mona Brinkmann / Fotos: Miji Ih / mit Derya Atakan, Mathilde Vendramin und Maria Reich.
Diese Produktion fand im Rahmen von Neustart Kultur #TakePart statt und wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beaufragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
JEDES HERZ (2021)
